Der teuerste Garten ist der, den man zweimal baut.
Einmal für die Kleinkindzeit und einmal, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Wir versuchen, mit einem auszukommen.
Was in welchem Alter gebraucht wird.
Grob, und bei jedem Kind anders. Aber die Reihenfolge stimmt fast immer — und sie sagt Ihnen, womit Sie anfangen sollten.
Sechs Leute, davon vier mit eigenen Kindern.
Die Gartenbande gibt es seit 2019. Angefangen hat es damit, dass wir für unsere eigenen Gärten nichts gefunden haben, was uns gefallen hätte.
Robinie statt Kiefer
Wir bauen Spielgeräte aus heimischer Robinie. Sie hält im Boden ohne Kesseldruckimprägnierung — kein Holzschutzmittel dort, wo Kinder graben.
Selbst gebaut
Keine Katalogware. Jedes Gerüst entsteht für den Platz, an dem es steht, und passt sich dem Baumbestand an.
Kinder planen mit
Beim Ortstermin fragen wir die Kinder, nicht nur die Eltern. Die Antworten sind erstaunlich brauchbar und meist günstiger als das, was die Eltern wollten.
Torffrei
Alle Substrate ohne Torf. Bei Hochbeeten, in denen später Erdbeeren wachsen, ist das das Mindeste.
Prüfung
Spielgeräte bauen wir nach DIN EN 1176, auch im Privatgarten. Die Norm gilt dort nicht, ihre Maße sind trotzdem sinnvoll.
Nachschauen
Nach zwei Jahren kommen wir vorbei und prüfen Seile, Verbindungen und Fallschutz. Kostet nichts und dauert eine halbe Stunde.
Drei Dinge, die schiefgehen können.
Der Rasen leidet
Unter einer Schaukel wächst nichts, egal welche Mischung. Wir planen dort von Anfang an Fallschutz statt Gras ein.
Das Baumhaus wird ignoriert
Die teuerste Zone ist nicht immer die beliebteste. Erfahrungsgemäß wird der Sandkasten dreimal so lange bespielt.
Die Naschhecke ist im Juli leer
Und zwar bevor Sie eine einzige Beere gesehen haben. Das ist kein Fehler, sondern der Sinn der Sache.