Ein Naturgarten entsteht über drei Jahre, nicht über ein Wochenende.
Und er entsteht in dieser Reihenfolge — wer sie umdreht, arbeitet doppelt.
Was wann passiert.
Der Boden zuerst, die Technik danach, die Pflanzen zuletzt. Diese Reihenfolge ist der einzige Grund, warum eine Ansaat im zweiten Jahr blüht statt zu vergrasen.
Fünf Leute, ein Kleinbagger, kein Spritzmittel im Lager.
Wilder Grund gibt es seit 2017. Zwei von uns kommen aus dem klassischen Garten- und Landschaftsbau, zwei aus der Landschaftspflege, einer ist Biologe.
Saatgut
Ausschließlich Regiosaatgut aus dem Ursprungsgebiet Süddeutsches Bergland und Alpenvorland. Es kostet das Dreifache und ist die Grundlage von allem.
Gehölze
Heimische Arten aus regionalen Baumschulen. Kein Kirschlorbeer, keine Thuja, keine Rasenersatzpflanzen aus dem Katalog.
Substrat
Torffrei, immer. Für Magerstandorte mischen wir selbst aus Sand, Kies und wenig Kompost.
Maschinen
Ein Kleinbagger für Modellierung und Mauerbau, sonst Handarbeit. Auf einer fertigen Fläche fährt nichts mehr.
Aushub
Bleibt auf dem Grundstück, wenn es geht. Ein Wall aus dem eigenen Boden ist billiger als Abtransport und schafft nebenbei einen Trockenstandort.
Dokumentation
Wir fotografieren jede Fläche im Juni. Nach drei Jahren sehen Sie den Unterschied auf Bildern, nicht nur in der Erinnerung.
Es muss nicht der ganze Garten sein.
Die häufigste Beauftragung bei uns ist ein Streifen von 40 Quadratmetern entlang der Grenze, dazu Totholz und eine Wasserstelle. Das kostet unter 3.000 € und verändert mehr, als die meisten erwarten. Alle Preise sind Endpreise inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer.