Zwei Leute, sechzig Teller, keine Karte.
Eins gibt es seit 2018. Angefangen haben wir mit einer normalen Mittagskarte und sieben Gerichten. Nach einem Jahr haben wir sechs gestrichen.
Wie ein Gericht auf die Tafel kommt.
Der Ablauf ist immer gleich. Nur so lässt sich am Montag um 11:45 Uhr ein fertiger Teller hinstellen.
Drei Höfe, ein Fischhändler, ein Müller.
Wenige Lieferanten sind die zweite Hälfte derselben Idee: weniger Auswahl beim Einkauf heißt mehr Menge pro Position und damit bessere Ware zum gleichen Preis.
Fleisch
Ein Hof im Umkreis von 20 Kilometern. Wir nehmen ganze Teile ab, nicht nur die guten Stücke — deshalb gibt es Schmorbraten und nicht Filet.
Gemüse
Zwei Gärtnereien, im Winter ergänzt durch Lagerware. Was nicht wächst, kochen wir nicht.
Fisch
Einmal die Woche, donnerstags. Deshalb ist Donnerstag der Fischtag und kein anderer.
Mehl
Aus einer Mühle, die noch selbst mahlt. Die Spätzle sind der Grund, warum montags mehr los ist als sonst.